Filmografie

und künstlerische Arbeiten

2018

Dokumentation des Projekts „Urbane Nachbarschaft“ BOB in Wuppertal-Wichlinghausen und den BOB-Campus – drei Videoclips.
in Zusammenarbeit mit der  BOB gGmbH und Montag Stiftung

2018

HOFFNUNG, ein Kurzfilm (1:05 Min.)  bei der diesjährigen BLAUE STUNDE VIII  fern.weh zu sehen.
Fern-Weh ist der Schmerz nicht mehr bleiben zu können und das Sehnen nach einem Ort, der dem eigenen Hoffen entspricht. Menschen, die ihr Land verlassen müssen, hoffen auf einen Neuanfang. Doch was bleibt, wenn am Ziel die Hoffnung stirbt? Der Film vermittelt ein Gefühl: Die Flucht und das Ankommen. Doch um wirklich anzukommen braucht es Klarheit und Gewissheit..
Die Veranstaltung zeigt Experimentalfilme wie Kurzfilme. www.8.te-blauestunde.de

2017

Dokumentation des Workshops „Dealing with the burden of the past“ vom 20. – 25. März 2017 in Bogota, Kolumbien.
55 Teilnehmende aus 14 Ländern trafen sich in Bogotá mit kolumbianischen Friedensarbeitern, um auf Grundlage ihrer Erfahrungen gemeinsam zu lernen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH), der Deutschen Kommission Justitia et Pax und der Nationalen Versöhnungskommission Kolumbien (CCN). Der Workshop beinhaltetedie Begegnung mit Opfern und Opferorganisationen des Konflikts, die Begegnung mit Akteuren und Akteuren der Gewalt und den Akteuren von Versöhnung.

2017

„Alt für Jung – Patenschaften“, Seniorenbüros unterstützen junge Geflüchtete.
In Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros BaS.
Eine pensionierte Lehrerin und ein türkischer Handwerker stehen im Fokus dieser Dokumentation. Sie engagieren sich ehrenamtlich um Geflüchteten beim Einleben und Integration in Deutschland zu unterstützen. Sie sind wichtige Ansprechpartner*innen für die Ankömmlinge und werden oftmals zu Freunden.

2017

Dokumentation des Stücks:
Theateraufführung „Wilhelm Tell vor Gericht“, in der JVA Lenzburg, Schweiz.
Unter der Regie von Annina Sonnenwald erarbeiten Strafgefangene ein Theaterstück zu dem legendären schweizer Freiheitskämpfer Wilhelm Tell.

2016

Dokumentation der Tagung „Aktives Altern“ des Bundesverbandes der Seniorenbüros.

2012

Stadtteilentwicklung in Köln Mülheim. In dem europäischen Programm Mülheim 2020 entstehen viele Initiativen und Bürgergruppen für die bürgernahe Entwicklung ihres Quartiers. Eine Aktion ist der zweitägige Bürgerworkshop, der am 11. und 12. Mai 2012 im Kulturbunker Mülheim stattfindet. Begehungen des Viertels, Sondierungen, Diskussionen und Auswerungen bestimmen die Tage. Der Film„Mülheim träumen“ , 21 min.,  begleitet den Workshop.

2015

Sozial Movement- partizipatives Kunstprojekt im Rahmen von „Tanz der Kulturen“ in Rautenstrauch Joest Museum in Köln. Junge Tanzstudentinnen erarbeiten mit und für Bürger mehrere Audio-, und Objektinstallationen, die die Besucher zu neuen choreografierten immer neuen Bewegungs/Tanzperfanances annimiert.
Lisa Glahn und Mirjam Leuze, Dokumentation 16 min.

2010

„Schäl Sick im Blick“, das Rechtsrheinische im Strukturwandel:
Die ehemals von Industriearbeit geprägten Quartiere verändern sich grundlegend. Der Film eröffnet dem Zuschauer einen neuen Blick auf die Architektur stillgelegter Industrie in Köln Mülheim, Deutz, Gremberghoven und Kalk. Das rechtsrheinische Köln und seine Menschen stellen Fragen, verlangen nach Perspektiven und der Gestaltung angemessener lebenswerter städtischer Räume. Dok. 38.Min.

2008

Mein Leben ein Tanz, 30 Min. Dok, SWR;
Die angehende Tänzerin Gudrun wird von einem psychisch kranken Menschen angegriffen und findet sich querschnittsgelähmt im Krankenhaus wieder. Das bisherige Leben bricht wie ein Kartenhaus zusammen. Es ist wieder der Tanz, der sie einen Neustart bewegt. Alte Lebensfragmente fügen sich neu zusammen, Neue kommen hinzu. Ein Film über Mut, Stärke und Vertrauen in das Leben.

2006

„Art of Memory“, europäisches Video-, Audio-, skulpturales Kunstprojekt
„The project started from considerations linked to the term of territory and its development during the last sixty years. The cities have changed a lot, especially after World War II, when the economy progressively developed from an agricultural/industrial system to a services system.
Thus, we were thinking about giving places the symbolic chance to get back, to find their own recent memory. We have to explore the signs left during the passage from the modernity to the post modernity. We engaged five artists from five European cities (Münster, Bristol, Athens, Strasbourg and Padua) to realise installations starting from interviewing people, collecting “archaeological fragments”, memories of what people have been experiencing.“ Rodolfo Bisatti, Projektleitung; http://art-of-memory.org/site/en/installations-in-muenster

2003

„Walromanze – Forscher-Liebe auf kanadischer Insel“, 45 Min., WDR
Hermann Meuter und Janie Frey errichten sich auf der unbewohnten Insel Gil Island im Nordwesten Kanadas eine eigene Wal-Forschungsstation. Neun Bootsstunden vom nächsten Ort entfernt, 300 Tage Regen im Jahr. Verstehen kann man diese Entscheidung nur, wenn man weiß, wie sehr die beiden von Walen fasziniert sind. Der Film begleitet das Forscherehepaar während des ersten Jahres auf ihrer bislang unbewohnten Insel. In eindrucksvollen Bildern zeigt „Walromanze“ , mit welchen Schwierigkeiten Hermann und Janie zu kämpfen haben.

2001

„Weil das hier nichts Besonderes ist -Türkische Mädchen in Köln-Chorweiler“,  60 Min., Dok, 3sat
„Mädchen und Gewalt“, dokumentiert im Prozess des Erwachsenwerdens junger türkischer Mädchen in der Peripherie einer deutschen Großstadt. Der Film ist ein authentisches Zeugnis über den Versuch, Gewalt als Vehikel des eigenen Wachstums zu nutzen.

2001

„Black Odyssey – Nigerianischer Frauenhandel in Italien“, Dok. 30 Min..
Reihen von schwarzen Prostituierten an den Ausfallstraßen vieler Städte Italiens. Frauen aus Nigeria, die mit dem Traum nach einem besseren Leben nach Europa gekommen sind, finden sich in einem Netz zeitgenössischer Sklavenhandel wieder. Der Film begleitet drei nigerianische Frauen in Turin, die von ihrer Odyssey und dem Leben in Abhängigkeit von den Madames, den Frauenhändlerinnen erzählen. Alle drei haben die Straßenprostitution verlassen, aber ist ein Überleben in der italienischen Gesellschaft möglich?

2000

Deutsches Jugendinstitut, München, Imagefilm, 20 Min.

1999

„Il Re in Pancia – Rückführung der Poeie in den Alltag“, ein Experiment von Rudolfo Bisatti und Lisa Glahn, 20 Min.
Für die Veröffentlichung seines Lyrikbands Il Re in Pancia wählte Rudolfo Bisatti nicht die übliche Buchform, sondern wagte ein Experiment: In der Stadt, auf dem Land, auf dem Friedhof oder Zoo, konnten zufällig ausgesuchte Menschen jeweils eines der abstrakten Gedichte dieses Werks lesen und interpretieren. Das jeweilige Gedicht wurde danach zerstört. Die Interpretationen spiegelten die ganze Bandbreite des menschlichen Lebens wieder.

1999

„L’Addio“, Kurzfilm, 20 Min.
ein Kurzfilm über die Zerrissenheit zwischen dem Wunsch zu Leben und der Hingebung an den Tod. Eine junge Fotografin Silvia verliebt sich unglücklich in ihren Nachbarn, der nichts von seinem „Glück“ weiß und sich leidenschaftlich in allen Formen mit Tod und Sterben auseinandersetzt. Silvia stürzt in eine Katastrophe.
„… non morire, vivere… Il seme della morte è già spuntato, cresce in fretta. Una piccola pianta d’ombra nel mio corpo. Sono già morta, seppelita viva, nessun vento mi soffia dall’altra sponda. La radice d’ombra sono radicate dentro di me. Ma una voglia sconosciuta mi spinge verso l’amore come la danza nel vento al mare.  … ma l’amore cosa è?“ Silvia (Protagonistin des Films)

1999

„…und dass das Leben mir ‘ne Chance gibt – Wege aus der  Kinder- u. Jugendpsychiatrie“, Dok. 60 Min., 3sat
Was geschieht mit Jugensdlichen, die nicht mehr mit sich und ihrer Umwelt klarkommen? Oft bleibt nur der Weg in die „Klapse“. Wenn sie den geschützten Rahmen der KJPwieder verlassen haben, beginnt die Konfrontation mit ihren Problemen  im Alltag. Sandra, Julia, Carola und Dirk waren aus unterschiedlichen Gründen in der KJP. Der Film begleitet sie ein Jahr lang, auf ihrem Weg in ein Leben der Normalität.

1998

„Wir sind anders als ihr uns wollt – Mädchen auf Trebe“, Dok, 45 Min.
Minderjährige Mädchen haben aus verschiedenen Gründen ihr Elternhaus verlassen und suchen Unterschlupf in Berlin. Die Vorstellung vom schönen Leben, von leicht zu findener Unterkunft in besetzten Häusern oder Wagenburgen und der Traum vom besseren Leben haben sie nach Berlin gebracht. Die Realität sieht aber ganz anders aus: Der tägliche Kampf um Geld, Essen und Schlafplatz, aber auch Kleidung, Hygiene und Drogen beginnt.

1996

„Il doppio sogno di Gloriano“ – mit Patienten der therapeutischen Wohngruppe La Luna, Ferrara.
Zusammenarbeit mit dem USL (Unità Sanitaria Locale); 32 Min. Dok/Fik.
Gloriano schläft ein und hat einen Traum. Darin begibt er sich auf einen Weg und findet nach und nach neue Freunde, die ihre Leidenschaften und Träume mit ihm teilen. Ein buntes Abenteuer.
Der Kurzfilm, der auf die einzelnen Patienten zugeschnitten ist, spiegelt die einzelnen Wünsche, Sehnsüchte aber oft auch die Fixpunkte der teilnehmenden Patienten wieder. Im dokumentarischen Teil erleben wir sie in ihrem Alltag.
Zweiter Preis beim nationalen Filmfestival „Videoland“, Cesena, 1997

1995

„E`non se fosse il cielo blu…“ (und wenn der Himmel nicht blau gewesen wäre…)
Eine lang vergrabener sexueller Missbrauch bricht mit voller Wucht im Leben einer jungen Frau auf.
Die Erinnerung reißt ihr Leben in Stücke, wie ein zerbrochener Spiegel schaut sie auf die Fragmente und fragt sich: Kann ich sie jemals wieder zusammenfügen?
Publikumspreis „Il Sorpasso“, Ferrara 1996

1994

„Frauen im Aufbruch – Frauenhäuser in Italien und Deutschland“, Dok. 58 Min.
Bei Gewalt gegen Frauen gibt es keine nationalen Grenzen. So sind auch die Geschichten der Frauen, die Zuflucht in Frauenhäusern gesucht haben, von ähnlichen gewalttätigen Erlebnissen geprägt. Wie wichtig autonome Frauenhäuser für den Ausstieg aus dieser Gewaltspirale weiterhin sind, erfahren wir von Frauen aus einem italienischen und einem deutschem Frauenhaus , die den ersten Schritt aus ihrem gewaltätigen Beziehungen gewagt haben und nun versuchen, eigene Lebensperspektiven aufzubauen.

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